AntiRaFa-Referat

Neue Asylunterkunft in Hellersdorf

Seit Juni wurde in der Zossener Straße an einem temporären Containerlager für Asylsuchende gebaut. Das Gelände ist etwa einen Kilometer von der Alice-Salomon-Hochschule entfernt. Ende Oktober wurde das sogenannte Tempohome nun bezogen von Menschen die vorher in Turnhallen in Marzahn leben mussten.

Am 13. Oktober wurde von der Leitung des Lagers, dessen Träger*in das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) ist, ein Tag der offenen Tür organisiert. Viele Anwohnende zeigten Interesse und boten Hilfe an.
Diesen Anlass nutzte aber auch die NPD für eine Kundgebung vor dem Gelände. Anwesend war auch der aus der rechten Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf bekannte Neonazi Rene Uttke. Auch online wird auf unterschiedlichen Facebookseiten kontinuierlich weitergehetzt.

Diese rassistische Hetze fordert unsere Aufmerksamkeit. Darüber hinaus müssen wir aber auch die rassistische Asylpolitik und die Formen der Unterbringung kritisieren. Durch die Errichtung von Containerlagern werden wieder und wieder rassistische Bilder kreiert und reproduziert, sowie Isolation und Ausschluss an sozialer Teilhabe erzeugt.

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Einladung: Argumentationstraining gegen rassistische Aussagen

mbr logoLiebe Alle,

wir möchten euch herzlich zu einem Argumentationstraining gegen rassistische Aussagen einladen. Der Workshop soll euch in Situationen helfen, in denen rechte, antisemitische oder rassistische Argumente geäußert werden.

Gemeinsam mit zwei Trainer*innen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) wollen wir Handlungsstrategien und Argumentationsweisen erarbeiten, um entsprechende Situationen angemessen und souverän meistern zu können.

Das Training findet statt am:

Mittwoch, den 11. Mai, von 11-14:30 Uhr
Im Raum 338 der ASH

Auf Grund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl von 15 Personen ist eine Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Workshop lebt von den bisherigen Erfahrungen der Teilnehmer*innen. Die Teilnehmenden werden daher gebeten, eigene Erfahrungen, in denen sie mit rechten oder rassistischen Argumenten konfrontiert wurden, zum Workshop mitzubringen. An Hand dieser Beispiele erarbeitet die Gruppe in Rollenspielen alternative Handlungs- und Argumentationsstrategien.

Wir freuen uns auf euch!
Matthias (MBR), Michael (MBR), Jenny (ASH), Antirafareferat AStA ASH

+++ ACHTUNG: Neuer PGP-Key für das Antirafa Referat der ASH Berlin +++

pgp-key logo

Wir haben einen neuen PGP Key für die E-Mail-Adresse des Antifa/Antira-Referats.

Bitte verwendet nicht mehr den alten Public Key! Den neuen Public Key bekommt ihr auf Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Grüße
Referat Antifaschismus/Antirassismus

Polizei kriminalisiert Protest gegen Nazidemonstration

uni transparenteAm Samstag, dem 2. April, sind viele Menschen in Hellersdorf auf die Straße gegangen, um gegen die Nazis und rassistische Hetze zu demonstrieren. Die Berliner Polizei hat an diesem Tag mal wieder gezeigt, für wen die Straße frei gemacht wird und wer den Kopf hinhalten muss. Sie ging mit Pfefferspray, Hunden, Schlägen und Tritten gegen die Antifaschist_innen vor. Mehrere Personen mussten mit dem Krankenwagen abgeholt werden. Es kam laut Berliner Polizei zu 134 Festnahmen.

Auch an der ASH wurde der friedliche Protest der Studierenden kriminalisiert. Die Polizei stürmte mit ca. 30 Leuten in das Gebäude und in das Audimax.
Zwei Freund_innen wurden brutal verhaftet, außerdem wurden von etwa 20 Anwesenden die Personalien festgestellt. Begründung war ein angeblich strafbares Transparent. Dazu wurde es verboten aus dem Audimax der Hochschule laute Musik zu spielen, da diese die Nazis stören könnte. Wir sind in unserer traurigen Gewissheit wieder einmal bestätigt worden, dass die Berliner Polizei eher gegen antifaschistischen Protest, als gegen Neonazis vorgeht. Und uns ist scheißegal ob die Berliner Polizei den Slogan "Rassist*innen und Nazis? Blockieren! Angreifen!" für strafrechtlich relevant hält! Wir lassen uns auch durch Kriminalisierung nicht stoppen und werden auch in Zukunft entschlossen gegen rassistische Hetze, geistige Brandstifter_innen und Nazis vorgehen, mit allen Mitteln!

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Pressemitteilung zu den rassistischen Angriffen auf Geflüchtete in Marzahn und den Reaktionen der Heimleitung

In Marzahn kam es in dieser Woche wiederholt zu versuchten Angriffen von Neo-Nazis auf Geflüchtete im Umfeld der neuen Notunterkunft am Glambecker Ring. Die Situation in dem Berliner Randbezirk spitzt sich zu und während bekennende Rassisten offen Geflüchtete bedrohen und eine Atmosphäre der Angst schaffen, wiegeln Heimleitung und Bezirk ab.

Seit dem Einzug der Geflüchteten vor ca. 2 Wochen kam es bereits zu Anschlägen mit Pyrotechnik in die bereits bewohnte Unterkunft, zu rassistischen Kundgebungen in Sichtweite des Gebäudes, zu Versuchen der Rechten abends über den Zaun zu kommen, als auch zu versuchten Angriffen auf BewohnerInnen, die auf dem Weg zu den Duschen in den benachbarten Turnhallen waren. Diese Ereignisse schließen sich an die Reihe von Übergriffen und Körperverletzungen gegen BewohnerInnen der Unterkunft am Blumberger Damm an, die nur ca. 1,5 km weiter entfernt liegt und gegen die Neo-Nazis und rassistischen AnwohnerInnen bereits seit mehreren Monaten mobilisieren

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