AStA

Veröffentlicht am Freitag, 23. Oktober 2009 15:37
Geschrieben von AStA

Liebe Studis,

der AStA tagt während der Vorlesungszeit mehrmals im Monat. Einmal im Monat gibt es ein Finanzplenum.

Wenn Ihr Anregungen und Probleme habt oder Hilfe braucht, kommt einfach vorbei oder schreibt eine Mail ans jeweilige Referat.

Euer AStA

 

Übersicht mit Sprechzeiten und Kontaktdaten der Referent*innen:

Kontakt, Sprechzeiten, E-Mail

 

Allgemeine Informationen

AStA, was ist das und wie funktioniert das?

Das Recht auf Selbstverwaltung der Studierenden­schaft ist durch das Berliner Hochschulgesetz geregelt. Die "verfasste Studierendenschaft“ gilt als "rechtsfähige Teilkörper­schaft der Hochschu­le" und unterliegt öffentlichem Recht. Dabei gelten ähnliche Regeln wie in der parla­mentarischen Demokratie: Jährlich wählen alle Stu­dierenden ein Studierendenparlament (kurz: StuPa) als Vertretung. Das wählt dann auch Vorsitz und Re­ferent*innen des Allgemeinen Studentenausschusses (kurz: AStA). Hier gibt es weitere Informationen zu Gremien und Kommissionen der akademischen Selbstverwaltung an der ASH.

Die Referent*innen des AStA vertreten und betreuen die Studierenden gemäß ihrer Referate und bieten regelmäßige Sprechstunden an. Das Prinzip ist vergleichbar mit Ministerien, in denen sich engagierte Studierende mit bestimmten Themen beschäftigen, um diese zu vertreten. Alle Referent*in­nen treffen sich außerdem während der Vorlesungs­zeit regelmäßig zu öffentlichen Sitzungen.

Wozu brauchen Studierende einen AStA?

Die Vertretung und Betreuung aller Studierenden umfasst verschiedene Aufgabenbereiche. Einige im Bereich der Hochschulpolitik oder Öffentlichkeitsarb­eit sind schon im Hochschulgesetz vorgegeben. An­dere Aufgaben sind etwa:

Neben diesen Angele­genheiten, die direkt die Hoch­schule betref­fen, befassen sich StuPa und AStA auch mit nicht aus­schließlich Studieren­den-bezogenen Themen. Eine Aufgabe der Vertretung einer Studie­rendenschaft ist nach § 18 BerlHG „(...) die politische Bildung, das staatsbürgerliche Verantwortungsbew­usstsein und die Bereit­schaft der Mitglieder zur akti­ven Toleranz so­wie zum Ein­treten für die Grund- und Men­schenrechte zu fördern (…)“. Außerdem sollen kulturelle sowie soziale Belange der Studierenden wahrgenommen und die Meinungsbildung ermöglicht werden. Deutlich heißt es: „In diesem Sinne nimmt sie im Namen ihrer Mitglieder ein politisches Mandat wahr.“

Studieren sollte daher nicht nur bedeuten, sich auf die Hochschule zu beschränken. Vielmehr sollten mit Hilfe des erlangten Wis­sens auch Prozesse in der Gesellschaft in Gang gesetzt werden, die ein eman­zipatorisches und nachhaltiges Denken etablieren. Dabei ist es notwendig sich auch kritisch mit strukturellen Machtver­hältnissen des Kapitalismus auseinandersetzen. Es besteht ein Konsens, dass alle menschenfeindlichen Diskri­minierungen und Rassis­mus grundsätzlich zu be­kämpfen sind. Auch alle Studierenden sind aufgefordert sich ein­zubringen, um gesellschaftliche Veränderungen in diesem Sinne voranzutreiben.

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