Akademische Selbstverwaltung

Unter dem Begriff "Akademische Selbstverwaltung" werden alle gewählten Gremien und Ämter einer Hochschule verstanden, in denen die wesentlichen Entscheidungen zur Fachstruktur der Hochschule, zur Gestaltung von Lehre, Studium und Forschung, zur inneren Organisation usw. durch die Mitglieder der Hochschule getroffen werden.

Einzelne Aufgaben werden verschiedenen Gremien zugewiesen. Jede Statusgruppe (z.B. Hochschullehrer*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Lehrbeauftragte, Studierende) bestimmt Vertreter*innen für die jeweiligen Gremien. In der Regel haben die Professor*innen die Mehrheit, aber es gibt auch Modelle mit sog. Viertelparität, in denen jede Gruppe gleich große Fraktionen entsendet.

Die Gremien geben sich Satzungen, die die Regeln ihrer Arbeitsweisen bestimmen. Es werden auch Kommissionen und Arbeitsgruppen eingesetzt, um sich speziellen Fragen zu widmen.

Grundlagen für die Zusammensetzung und die Aufgaben dieser Organe sind das Gesetz über die Hochschulen im Land Berlin BerlHG, die Grundordnung der ASH Berlin und ergänzend die jeweilige Geschäftsordnung.

Die Wahlen zu den Gremien der Akademischen Selbstverwaltung werden - soweit nicht anders geregelt - vom Wahlvorstand der ASH Berlin durchgeführt.

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