Refugee March nach Brüssel

eurpaAus dem Flyer zum Refugee March nach Brüssel im Mai 2014: "Wir sind Asylsuchende, Geflüchtete, undokumentierte Migrant_innen, Migrant_innen von vielen Europäischen Ländern, wir sind Europäer_innen mit „Migrationshintergrund“, wir sind all jene, die nicht das Privileg der Staatsbürgerschaft haben, aber auch Staatsbürger_innen die die gemeinsame Wut gegen die rassistische Migrationspolitik der EU teilen. Wir entschieden uns eine Europäische Karawane zu organisieren, welche von der Großzahl der europäischen Länder nach Brüssel (Belgien) führt, wo die europäischen Institutionen ihren Sitz haben. Um zu zeigen, dass wir die Grenzen die sie uns auferlegen, indem sie uns durch Staatsgrenzen und in Lagern gefangen halten, nicht akzeptieren, nehmen wir uns unser Grundrecht auf Bewegungsfreiheit und bringen unsere Forderungen direkt dort an, wo die Entscheidungen gefällt werden.

Wir haben einen Traum:

  • Bewegungsfreiheit und freie Wahl des Wohnsitzes für all Asylsuchenden

  • Stop der Dublinfalle und der Zwangsunterbringung in Lagern in Europa

  • Dauerhafte Aufenthaltspapiere ohne Kriterien

  • Stop der Inhaftierung und Abschiebungen von Migrant_innen

  • Gleiche Arbeitsbedingungen für alle

  • Gleiche politische, soziale und kulturelle Rechte für alle: Recht auf Bildung und auf Arbeit

  • Stop der imperialistischen Politik Europas: kein Freihandelsabkommen und NATO-Kriege

  • Frontex, Eurosur und andere Anti-Migrationspolitiken und Maßnahmen abschaffen

Schließt euch uns an! Start im Mai 2014 mit den EU-Parlamentswahlen: die Karawane/ Marsch wird als ein gemeinsames transnationales Projekt Ende Mai in Strassburg anfangen und in etwa 3-4 Wochen von Strassburg nach Brüssel gehen. Zentrale Aktionen anlässlich des Gipfels: Der transnationale Marsch wird mit massiven Protesten bei dem EU-Gipfel über Migrationspolitik, am 26. und 27. Juni 2014, in Brüssel enden. Wir werden eine Woche vor dem Gipfel ankommen, um den 21. Juni herum, um mit einer Aktionswoche in Brüssel auf unsere Wut aufmerksam zu machen."
Mehr Infos findet ihr unter: http://freedomnotfrontex.noblogs.org