Soziale Bewegungen als Chance für Hochschule und Gesellschaft

Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2014 20:09
Geschrieben von AStA

von: http://www.ash-berlin.eu/infothek/veranstaltungen/tuerkei-woche/

ASH_Tagung_Soziale_Bewegungen_Plakat_A2_Bild.jpgEinladung zur Fachtagung im Rahmen des deutsch-türkischen Wissenschaftsjahres 2014

Im Rahmen des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014 lädt die Alice Salomon Hochschule Berlin Interessierte aus Wissenschaft und Praxis ein, über das Verhältnis zwischen Hochschulen und sozialen Bewegungen in den beiden Ländern zu diskutieren.

Was können Hochschulen und sozialen Bewegungen voneinander lernen? Wie kann Wissenschaft zum besseren Verständnis von gesellschaftspolitischen Kontroversen beitragen? Wie finden theoretische Erkenntnisse Eingang in aktivistische Zusammenhänge? Inwiefern prägen zivilgesellschaftliche Impulse den Hochschulalltag, die Entwicklung von Studiengängen, den Gegenstand und Methodik von Lehre und Forschung? Zur Erörterung dieser Fragen haben wir Referentinnen und Referenten aus der Türkei und Deutschland eingeladen, die sich mit den Gezi-Protesten, dem Feminismus, der Queer-Bewegung, Recht auf Stadt Initiativen, Refugee-Protesten und der Friedensbewegung beschäftigen und von ihren Erfahrungen mit Räumen der Begegnung zwischen Wissenschaft und sozialen Bewegungen berichten werden.

Das Programm wird umrahmt durch Lesungen mit renommierten Autoren der deutsch-türkischen Literaturszene und einem Türkischkurs zur Einführung. Für Hochschulangehörige findet außerdem eine Informationsveranstaltung zu Studiums-, Forschungs- und Praktikumsmöglichkeiten in der Türkei statt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Um Anmeldung bis zum 15.10.2014 wird gebeten.

Türkçe: http://www.ash-berlin.eu/fileadmin/user_upload/pdfs/Infothek/Veranstaltungen/Tuerkce_program_ASH_konferansi.pdf

 

Programm

Veranstaltungsort:

Alice Salomon Hochschule Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin

Sprache:

Simultanübersetzung (Deutsch - Türkisch) der Panels am 21. und 22. Oktober 2014

Montag, 20.10.2014

13:30 - 15:00

Crashkurs Türkisch zum Reinschnuppern

Yelda Özcan, ASH Berlin

16:00 - 18:00

Lesung mit anschließender Diskussion

Moderation: Canan Turan, Filmwissenschaftlerin und Filmemacherin.

Autor Deniz Utlu liest aus seinem Roman Die Ungehaltenen

Dienstag, 21.10.2014

ab 9:30

Anmeldung

10:00 - 10:30

Begrüßung

  • Prof. Dr. Esra Erdem, ASH Berlin und Dr. Zülfukar Çetin, Stiftung Wissenschaft und Politik
  • Prof. Dr. Nils Lehmann-Franßen, Prorektor der ASH Berlin
  • Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Türkei (angefragt)

10:30 - 12:30

Vorstellung der Hochschulkooperationen der ASH Berlin mit der Türkei
Möglichkeiten für Studien-, Forschungs- und Praktikumsaufenthalte in der Türkei

  • Prof. Dr. Theda Borde, ASH Berlin
  • Irene Gropp, International Office, ASH Berlin
  • Dr. des. Çağrı Kahveci, ASH Berlin
  • Erfahrungsberichte von Studierenden

12:30 - 14:00

Mittagspause

14:00 - 17:00

 

Hochschule und Soziale Bewegungen: Erkenntnisse aus den Gezi-Protesten

Moderation: Halil Can, ASH Berlin

  • Dr. Bengi Akbulut, Müştereklerimiz / AG Politische Ökologie: "Von gemeinsamen Kämpfen zum Commoning: Die aktivistische Praxis von Müştereklerimiz bei den Gezi- Protesten und beyond"
  • Dr. des. Dinçer Demirkent, Ankara Universität: „Der Fakultätseingang in den Tagen des Aufstandes: Die Gezi-Proteste und die Politikwissenschaft“
  • Dr. des. Çağrı Kahveci, ASH Berlin: "Gezi-Commoning: Radikaldemokratische Bestrebungen gegen postdemokratische Governance"
  • Prof. Dr. Esra Erdem, ASH Berlin: "Heterotopien als Praxis gesellschaftlicher Transformation"

Mittwoch, 22.10.2014

10:00 - 13:00

Gender- und Queerpolitische Perspektiven auf gesellschaftliche Teilhabe

Moderation: Dr. Jennifer Petzen, Lesbenberatung e.V.

 

 

  • Prof. Dr. Simten Coşar, Hacettepe Universität: „Die Frauenbewegung in der Türkei: Möglichkeiten einer feministischen Politik“
  • Dr. Zülfukar Çetin, Stiftung Wissenschaft und Politik: "Rassifizierung in 'Queer' Studies und in der Sozialen Arbeit"
  • Aras Güngör, Beratungsstelle für Transsexuelle Ankara: „Trans-Perspektiven auf die LGBTI-Bewegung in der Türkei
 

13:00 - 14:00

Mittagspause

 

14:00 - 17:00

Campus-Community Partnerschaften für gesellschaftliche Teilhabe am Beispiel Istanbul – Berlin

Moderation: Prof. Dr. Bettina Völter, Prorektorin der ASH Berlin

  • Stefan Komoß, Bezirksbürgermeister Marzahn-Hellersdorf:          "Erfolgreich Wandel gestalten - Zusammenarbeit zwischen dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und der Alice Salomon Hochschule"
  • Neşe Erdilek, Bilgi Universität: “Erfahrungen mit dem Tarlabaşı Community-Zentrum (Tarlabaşı Toplum Merkezi)”
  • Prof. Dr. Nükhet Sirman, Boğaziçi Universität: „Als Akademikerin in der aktivistischen Bewegung“
  • Prof. Dr. Nivedita Prasad, ASH Berlin: Alice Salomon Hochschule in der Tradition des Hull House?“
  • Studentische Initiative Grenzen_weg, ASH Berlin: "Versuche der Solidarisierung mit Geflüchteten"

 

 

ab 17:00

Offenes Buffet mit regionalen Köstlichkeiten aus der Türkei

 

18:00 - 20:00

Multimediale Lesung mit Mutlu Ergün-Hamaz
„Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des Sesperado“

 

Referent_innen

Dr. Bengi Akbulut arbeitet unabhängig als politische Ökonomin und ist Mitglied im Netzwerk Müştereklerimiz (Commons), bei der Arbeitsgruppe Politische Ökologie und im Ökologie-Kollektiv. Sie hat an der Boğaziçi University Wirtschaftwissenschaften studiert und anschließend an  der University of Massachusetts Amherst promoviert. Ihren Post-doc schloss sie an der University of Manchester, School of Environment, Education and Development ab. Aus einem Ansatz der Politischen Ökonomie von Entwicklung heraus forscht sie zu Themen in den Bereichen Politische Ökologie, ländlicher und ökologischer Wandel, das Verhältnis von Staat und Gesellschaft, Formen nichtkapitalistischer Selbstorganisierung, Soziale Bewegungen, Gender und Haushaltsarbeit. In aktuellen Forschungsprojekten beschäftigt sie sich  zum einen mit der Frage der politischen Ökologie des Energiesektors im Kontext der neoliberalen Ära in der Türkei und insbesodere der umweltaktivistischen Wiederstände in der Schwarzmeerregion, die durch den Bau thermischer und Wasserkraftwerken ausgelöst werden. Zum anderen befasst sie sich mit der Literatur zu Gemeingütern, Praktiken des Commoning und antikapitalistische Commons

Halil Can ist Politikwissenschaftler und Promovend am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Lehrbeauftragter an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin im Studienbereich Diversity Studies. Er arbeitet, forscht und publiziert zu den Schwerpunkten: Migration, Diversität, Diskriminierung, Rassismus, Kolonialität und Empowerment in transnationalen und transkulturellen Kontexten und Perspektiven.

Prof. Dr. Simten Coşar ist Professorin an der Hacettepe Universität, Kommunikationswissenschaften am Fachbereich Radio, Fernsehen und Kino. Ihre Schwerpunkte sind politisches Denkansätze, insbesondere auch mit Hinblick auf die Türkei und auf Geschlechterverhältnissesowie politische Parteien der Türkei. Ihre Artikel werden in verschiedenen Zeitschriften wie Journal of Political Ideologies, Contemporary Politics, Feminist Review, Journal of Third World Studies, South European Society and Politics und Monthly review veröffentlicht.Ihr gemeinsames Sammelband mit Yücesan-Özdemir “Silent Violence: Neoliberalism, Islamist Politics and the AKP Years in Turkey” wurde 2012 bei Red Quill Books verlegt. Die aktualisierte türkische Version des Buches ist 2014 beim Metis Verlag erschienen. Sie ist Mitglied beim Ka-Dar ( Kadın Adayları Destekleme ve Eğitme Derneği, Verein zur Unterstützung und Ausbildung von Kandidatinnen bei Wahlen). Sie sitzt im Beirat von KAOS-GL (Ankara). 

Dr. Zülfukar Çetin lehrt an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin im Bereich Soziale Arbeit. Seit Oktober 2014 arbeitet er an seinem Post-Doc-Projekt als Mercator-IPC-Fellow bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Intersektionalität, (kritische) Migrationsforschung und -politik, Antidiskriminierungspolitik und -arbeit, Rassismus und Antimuslimischer Rassismus, Queer Theorie und Politik, Heteronormativität, Biographie-Forschung, Qualitative Sozialforschung. Er ist Co-Autor des Buches: Interventionen gegen die deutsche «Beschneidungsdebatte», das er zusammen mit Salih Alexander Wolter und Heinz-Jürgen Voß herausgegeben hat, sowie Co-Herausgeber des Sammelbandes Wer Macht Demo_kratie. Kritische Beiträge zu Migration und Machtverhältnissen, den er 2013 zusammen mit Duygu Gürsel und Allmende e.V. herausgegeben hat.

Dr. des. Dinçer Demirkent
absolvierte sein Studium am Fachbereich Internationale Beziehungen der Fakultät für Politikwissenschaft der Ankara Universität und begann zunächst 2006 an der gleichen Fakultät mit seiner Promotion im Hauptstudiengang Politik- und Sozialwissenschaften. Im Jahre 2011 wurde er Forschungsassistent im Fach Verfassungswissenschaften. Seine Promotion zum Thema “Universalismus” hebt den Begriff der “Republik” hervor. Mit dem Begriff einer “dynamischen Republik” versucht er, die verfassungsrechtliche Geschichte der Türkei im Kontext von politischen Kämpfen zu verstehen. Dinçer Demirkent ist in der Redaktion der Zeitschrift Ayrıntı sowie bei der Literaturbeilage der Zeitung Birgün tätig. Es liegen zahlreiche Publikationen von ihm in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen vor.

Prof. Dr. Esra Erdem ist Professorin für Sozialökonomie und Sozialmanagement an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Zuvor hat sie an der University of Massachusetts Amherst promoviert. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Solidarische Formen des Wirtschaftens, kritische Migrationsforschung, Politische Ökonomie, Urban Studies und Feministische Ökonomie. Sie ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Community Economies Research Network und im Redaktionsteam der Zeitschrift Rethinking Marxism.

Nazmiye Neşe Erdilek ist seit 2000 Projektleiterin am Forschungs- und Anwendungszentrum für Migration Studies der Istanbul Bilgi Universität. Sie studierte Soziologie an der Middle East Technical University (ODTÜ) und absolvierte 1973 ihren Master am Institut für Bevölkerungsstudien an der Hacettepe Universität. Sie forscht zu den Themenfeldern Demographie, Migrationsgeschichte der Türkei, Vertriebene, Roma, Saisonale Arbeitsmigration, der griechisch-türkische Bevölkerungsumsiedlung sowie Oral History. Seit 2007 ist sie Vorstandsvorsitzende des Tarlabası Toplumunu Destekleme Derneği (d. Verein zur Unterstützung der Tarlabası Community).

Mutlu Ergün-Hamaz studiert an der London School of Economics Soziologie und lebt derzeit als Autor, Pädagoge, Sozialforscher und Performer in Berlin. Seit 2001 ist Ergün-Hamaz Mitglied beim anti-rassistischen Verein Phoenix e.V. und dort als White-Awareness und Empowerment-Trainer tätig.

Grenzen_weg! ist eine Initiative von Studierenden, die 2011 an der ASH Berlin entstand. Sie unterstützt Proteste von Geflüchteten in Berlin und will das Thema Flucht und Migration an der ASH präsenter machen. Seit der Eröffnung des Lagers unweit der ASH im Sommer 2013 hat sie ihren  Fokus auf Projekte und Aktionen mit den Geflüchteten dort und eine Auseinandersetzung mit Heimunterbringung gesetzt.

Aras Güngör studierte Internationale Beziehungen an der Selcuk Universität, arbeitete ab 2009 bei KAOS GL und war anschließend zwei Jahre lang für die Projektkoordination beim Pembe Hayat Verein und die Vorbereitung der Publikation „Trans Erkeklik: Kadından Erkeğe Transeksüellerin Deneyimleri“ (d. Transmännlichkeit: Erfahrungen des Transitioning Frau-zu-Mann) zuständig. 2013 erschien außerdem das Buch „Öteki Erkekler“ (d. Andere Männer) beim Sel Verlag. Aras Güngör ist Gründungsmitglied und  Vorstandsvorsitzende_r des im Juli 2013 gegründeten Trans Danışma Merkezi Derneği (T-Der, d. Trans Beratungszentrum e.V.) und bietet juristische Beratung und Peer-Unterstützung zu den Themen Transitioning, Hormontherapien und Geschlechtsumwandlung an.

Dr. des. Çağrı Kahveci hat Politikwissenschaft an der Ankara Universität und der Freien Universität Berlin studiert und am Fachbereich Soziologie der FU mit einer Dissertation zum Thema „Antirassistische  Praxis als politisches Empowerment“ promoviert. Er ist an der Alice-Salomon-Hochschule als Lehrbeauftragter tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Migrationssoziologie, Rassismustheorien, politische Philosophie und soziale Bewegungen.

Stefan Komoß ist seit November 2011 Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat
für Schule, Sport, Finanzen und Personal in Marzahn-Hellersdorf in Berlin. Es ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist seit 1989 Mitglied der SPD. Nach seinem  Studium der Politikwissenschaften, Öffentlichem Recht, Mittlere und Neuere Geschichte (1984-1989) arbeitete Stefan Komoß als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments (1989) und als  Dozent und Trainer für Europäisches Wirtschaftsrecht bei einem privaten Bildungsträger (1990-1991) sowie als Leiter und Geschäftsführer eines privaten Bildungsträgers in Marzahn-Hellersdorf  (1991-2006). Ab 2007 war er als Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur und Sport in Marzahn-Hellersdorf tätig und wurde Juli 2008 stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Finanzen.
 
Yelda Özcan
ist Journalistin aus Istanbul und seit mehreren Jahren als Türkischlehrerin tätig. Sie arbeitet als Lehrbeauftragte für Türkisch an der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Fachhochschule Potsdam sowie als Kursleiterin im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener an der Volkshochschule Oder-Spree.

Dr. Jennifer Petzen
ist Geschäftsführerin der Lesbenberatung Berlin. Sie forscht seit 2001 zu transnationalen queeren Politiken und Bewegungen und veröffentlicht in Fachzeitschriften wie Space and Culture, European Journal of Women’s Studies, Feminist Legal Studies und Journal of Intercultural Studies – wie auch in Sammelbänden – regelmäßig zu den Themen Rassismus in queeren und feministischen Bewegungen, zur Rezeption von Intersektionalität in Europa sowie zu Homonationalismus in der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat in Berlin, Seattle und Istanbul zu den Themen Gender- und Queer Theory sowie zu Migration und Rassismus gelehrt. 

Prof. Dr. Nivedita Prasad
hat an der FU Berlin Sozialpädagogik studiert und an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg promoviert. Von 1997 bis 2013 war sie Projektkoordinatorin bei Ban Ying – einer Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel. Seit 2010 leitet sie den Masterstudiengang „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession“ in Berlin. 2012 wurde ihr der Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich Böll-Stiftung – für ihr Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen an Migrantinnen – verliehen. Seit April 2013 ist sie Professorin an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Prof. Dr. Nükhet Sirman ist Professorin für Soziologie an der Boğaziçi University. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Gender, Familien und Verwandschaftsstrukturen, Postkoloniale Gesellschaften sowie Interpretative Methoden.

Canan Turan ist Filmwissenschaftlerin und Dokumentarfilm-Regisseurin. Nach ihrem Bachelorstudium der Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin ging sie nach London, wo sie einen Master in Screen Documentary am Goldsmiths College machte. Zu ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen insbesondere die rassistische Repräsentation der „Anderen” im europäischen und US-amerikanischen Film, sowie das deutsch-türkische Kino. Ihr Kurzfilm Kıymet hatte 2013 Premiere im Kino Moviemento Berlin im Doppelprogramm Canım Kreuzberg und wurde dort ein Jahr lang vorgeführt. Aktuell schreibt sie das Treatment für ihren ersten langen Dokumentarfilm, gefördert durch ein Gerd Ruge Stipendium der Filmstiftung NRW. Canan Turan lebt und arbeitet in Berlin, wo sie aufgewachsen ist.

Prof. Dr. Bettina Völter
ist Dipl.-Pol./Soziologin, Systemische Therapeutin und Professorin für Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit, Schwerpunkt
Rekonstruktive Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule. Seit April 2014 ist sie Prorektorin der ASH Berlin für Forschung und lokale/regionale/internationale Kooperationen.

Diese Veranstaltung wird durch Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Alice Salomon Hochschule Berlin gefördert.