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Open Call // Berlin UnLimited Festival

Nur 25 Jahre nach dem Mauerfall und dem Ende der „betonierten Teilung" (Willy Brandt, 10.09.1989) befindet sich die Stadt Berlin immer noch im Prozess der Neu-Definierung und des Wachstums, einem komplexen urbanen und politischen Vorgang zwischen der Erneuerung einer Stadt mit dem Image „Stadt der Kreativwirtschaft" und dem sich etablierenden Korporatismus.

Die Ausstellung BERLIN UNLIMITED soll Widersprüche zwischen individueller Freiheit und urbanen Zwängen aufdecken. Mittels Kunst und Medien, Architektur und Stadtplanung, Theorie und Forschung gibt BERLIN UNLIMITED Einblicke in eine interdisziplinäre Erzählweise über die Stadt und soll dabei einen kritischen Blick auf ehemalige Grenzen, heutige Einschränkungen und mögliche neue teilungen entwickeln.

Die Ausstellung wird von einer Serie von öffentlichen Diskussionsrunden begleitet. Die Potentiale sowie Probleme Berlins werden zwischen geladenen Gästen und den Teilnehmern diskutiert. Des Weiteren wird die Ausstellung von einer Vielzahl von "unlimited Events", wie Film Screenings, Guided Tours, Workshops sowie einer Publikation begleitet.

keep updated at:

www.berlinunlimited.org
www.facebook.com/berlinunlimited

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Veranstaltung: Ringvorlesung Bindungsorientiertes Arbeiten MA PSP

FLYER 2Studierende im Masterstudiengang Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik an der ASH veranstalten am 23.05.2014 von 09:00-11:00 Uhr im Audimax eine öffentliche Ringvorlesung und anschließende Diskussion zum Thema "Bindungsorientiertes Arbeiten in Sozialer Arbeit und Pädagogik - Aktuelle Fachdiskurse und Perspektiven" mit Prof. Dr. Silke Gahleitner.

Veranstaltungsreihe zu rechter Gewalt: Obdachlose als Opfer rechter Gewalt

Der AK Rechte Gewalt organisiert im Sommersemester 2014 eine Veranstaltungsreihe zu rechter Gewalt. Am Dienstag (20.05.) 17:00-19:00 Uhr findet die 3. Veranstaltung der Reihe mit dem Thema "Obdachlose als Opfer rechter Gewalt" an der ASH in Raum 334 statt. Ihr braucht euch nicht anmelden und es kostet auch nichts, also kommt vorbei.
Obdachlose sind die vergessenen Opfer rechter Gewalt. Sie werden von Staat und Gesellschaft ausgegrenzt und auf der Straße angegriffen. Die Mörder/-innen eines Obdachlosen in Greifswald gaben an, ihr Opfer angegriffen zu haben, weil „so einer [...] dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegt“. Offenbar steht die Gewalt gegen Obdachlose im unmittelbaren Zusammenhang mit gesellschaftlichen Klima und der kapitalistischen Maxime von der Verwertbarkeit der Menschen. Das brutale Ergebnis sind nach unterschiedlichen Statistiken von 33 bis zu über 100 ermordete Obdachlose seit 1990.

Dozent: Lucius Teidelbaum (Historiker, freier Publizist und Rechercheur)

 

siehe auch: http://www.ash-berlin.eu/profil/ag-s/ak-rechte-gewalt/veranstaltungen/

Veranstaltung: Ursachen der Gewalt An LGBT* in Südafrika

Ursachen der Gewalt gelbAm Donnerstag 15.5.2014 um 19.00 Uhr:

Obwohl Südafrika zu den Pionieren beim gesetzlichen Schutz der Rechte von LGBT gehört, teilt ein großer Teil der Gesellschaft diese progressive Gesetzgebung nicht. Denn in kaum einem anderen afrikanischen Land gibt es so viele physische Übergriffe auf LGBT-Personen, die z.T. mit dem Tod enden.
In einer Gesprächsrunde werden die Ursachen für die sexualisierte Gewalt an Lesben und Trans*-Personen in historischen und post-kolonialen Kontexten diskutiert mit Prof. Dr. María do Mar Castro Varela (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Dr. Ben Khumalo-Seegelken (Universität Oldenburg); Moderation: Andrea Kämpf (Institut für Menschenrechte)

Ort: Institut für Geschichtswissenschaften der HU; Friedrichstraße 191-193, Raum 5009
Eintritt frei

* (Lesbisch-Schwul-Bi-Trans*)

 

Queeramnesty Berlin . Menschenrechtsverletzungen an Frauen Berlin . Jugendgruppe Berlin

Festival gegen Rassismus in Magdeburg

cropped-blog headerFür Toleranz und Abschaffung der Grenzen.

Rassismus findet sich strukturell in der Flüchtlingspolitik als auch in den alltäglichen Begegnungen in großen Teilen der Bevölkerung in Deutschland und der gesamten Welt. Seit der Weltwirtschaftskrise wird Flucht und Migration immer stärker kriminalisiert und durch die Medien als Gefahr für Industriestaaten dargestellt. Gerade Europa schottet sich zunehmend ab und verschärft die Asylpolitik. Dies führte im letzten Jahr zu einer verstärkten Fremdenfeindlichkeit und einer vermehrten Zahl an rassistischen Übergriffen und Brandanschlägen. Bundesweit machten verschiedene Flüchtlingsproteste immer wieder auf die schwierige Situation in Deutschland aufmerksam.

Wir wollen daher in diesem Jahr vom 6.-8. Juni in Magdeburg ein Festival, das sich den bisherigen Flüchtlingsprotesten anschließt und den oben genannten Problemen etwas entgegen setzt, organisieren. Dabei werden politische, künstlerische und musikalische Workshops sowie Diskussionen und Konzerte stattfinden. Diese werden vorwiegend von und mit Menschen, die von verschiedenen Formen von Rassismus (zum Beispiel bei Behörden, auf der Straße, durch Übergriffe und in alltäglichen Begegnungen) betroffenen sind, durchgeführt. Das Festival soll einen Raum darstellen, wo Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Menschen abwertende Einstellungen und Verhaltensweisen auf Widerstand stoßen.

Wir laden alle interessierten Aktivist_innen ein, mit uns im Vorfeld des Festivals in Kontakt zu treten, eure Ideen mit uns zu teilen und euch in die Organisation mit einzubringen. Dafür schreibt uns einfach eine Email unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansonsten freuen wir uns, mit euch vom 6. Juni – 8. Juni 2014 in Magdeburg einen lautes Festival gegen Rassismus zu feiern.

http://antirafestival.blogsport.eu/