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Veranstaltungsreihe: „Tacheles reden: Antisemitismus!“

Flyer Antisemitismus VeranstaltungsreiheIm November und Dezember 2018 wird es an der ASH eine dreiteilige Veranstaltungsreihe zum Thema „Tacheles reden – Antisemitismus“ geben. Wie äußert sich Antisemitismus gegenwärtig? Was hat das eigentlich mit der Linken zu tun und wie kann Antisemitismus innerhalb von Jugendarbeit begegnet werden? Die Veranstaltungen sollen Antworten auf diese Fragen liefern und eine Einführung in die Thematik bilden.

08.11.2018 / 16-18 Uhr / Minimax: : „Dieses sich Wohlfühlen ist ein zartes Gebilde“ - Ergebnisse der Dokumentation antisemitischer Vorfälle aus Betroffenenperspektive
Dozent: Daniel Poensgen (RIAS)
https://www.facebook.com/events/344328416314438/ 

15.11.2018 / 17-19 Uhr / Audimax: „Antisemitismus in der deutschen Linken - Was ist links am linken Antisemitismus?“
Dozent: Florian Eisheuer - Politikwissenschaftler und Mitarbeiter der Amadeu Antonio Stiftung
https://www.facebook.com/events/173694233541468/

06.12.2018 / 16-18 Uhr / Minimax: “Antisemitismus und Jugendarbeit: Erkennen und Haltung zeigen“
Dozentin: Dr. Rosa Fava (Amadeu Antonio Stiftung)
https://www.facebook.com/events/553797101756568/

Schau hinter die Fassade: Vergewaltigungsvorwurf gegen einen Dozenten!

Schau hinter die Fassade:

Vergewaltigungsvorwurf gegen einen Dozenten1!

¡ Mexikanische Studentin klagt im Februar 2017 öffentlich Koordinator eines Projekts der ASH an!

 Als  studentische  Mitarbeiterin  begleitete  eine  mexikanische  Studentin  den  Beschuldigten  auf  eine  Forschungsreise in Oaxaca. Nach dem Feldforschungsaufenthalt klagte die Studentin ihren Vorgesetzten, der Dozent an der UABJO2 und der ASH ist, mit Unterstützung der mexikanischen Gruppe M.U.O.V.A.S. öffentlich  wegen  Vergewaltigung  an.  Seitdem  kämpfen  sie  für  die Aufarbeitung  des  Falls. An  den  Universitäten Mexikos ist es alltäglich, dass Dozenten ihre Machtposition gegenüber Studentinnen ausnutzen und diese sexuell ausbeuten. Dieser Fall zeigt die mutige Aktion einer Studentin, denn sie und auch ihre Unterstützer*innen sind seit der Offenlegung Repressalien ausgesetzt und müssen mit Bedrohungen leben.

Enttabuisierung des Falls der mexikanischen Kommilitonin!

Enttabuisierung sexualisierter Gewalt an unserer Hochschule! 

Die feministische Gruppe M.U.O.V.A.S. führte im Mai 2017 eine der typischen öffentlichen Gerichtsverhandlungen (Escrache) durch, stellte in Offenen Briefen Forderungen an die UABJO und an die ASH, organisierte Proteste in Oaxaca und schützt die Betroffene. Etwa zeitgleich kamen an der ASH Aktivst*innen zusammen, die Öffentlichkeitsarbeit zum Fall u. a. in Form einer Veranstaltung organisierten und sich an Diskussionen des Akademischen Senats (AS) beteiligten sowie Offene Briefe mit Infos u. Forderungen verteilten. Der Erfolg war mäßig: die ASH-Leitung vertagt bis heute das Anliegen regelmäßig aus formalen Gründen. Die angemessene Aufarbeitung, Anerkennung des Leids und die Unterstützung der Betroffenen blieben bisher aus. 

=== Forderungen an das Rektorat und die Projektleitung3 ===

  • Einsetzen für ein gewissenhaftes Verfahren!
  • Entschuldigung an & Entschädigung für die Betroffene!
  • Öffentliche Stellungnahme zum Fall! Verankerte Aufarbeitungs-AG im AS!
  • Implementierung von Prävention & Intervention sexualisierter Gewalt in Forschung und Lehre!

 

grafik flyer vergewaltigungsvorwurf

Hintergrundinformationen (es):

Oaxaqueñas Organizadas:
Presentación de Pruebas contra ARL
https://www.youtube.com/channel/UCJZs2h-_VH3KRn3OL3rHAEw (UT en) 

Hintergrundinformationen (de): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Berlin im Oktober 2018


 

1Dr. Arturo Ruiz López, UABJO, Dozent: Projektseminar „Forschung & Handeln im transnationalen Kontext“ & Koordinator der Master-Kooperationsprojekte „Interkulturelles Konflikt-Management - Soziale Aktion in globalen Kontexten“ & Internationales & Interdisziplinäres Zentrum für Angewandte Forschung & Bildung (https://www.laquearde.org/2017/02/27/arturo-ruiz-lopez-investigador-violador-uabjo/)

2Universität Benito Juárez, Oaxaca

3Projektseminar: www.ash-berlin.eu/.../Projektvorschläge_SoSe_16/ASH_Berlin_Forschen_und_Handeln_im_transnationalen_Kontext.pdf

Kritische Orientierungswoche WiSe 2018/19

Logo kritische Orientierungswochen
Neu an der Uni und überfordert von zu vielen offiziellen Einführungsveranstaltungen? 

Oder nach einem kurzen Sommer voll Hausarbeiten wieder da und jetzt schon genervt?

Was Semesterstart noch sein kann - zeigen dir die Kritischen Orientierungswochen an der ASH!
Workshops, Vorträge an der ASH + Kneipenabend und Kritische Orientierungswochen-Party!

PROGRAMM 01.10.-18.10.2018

Was? Wann? Wo?
Couch Café & linke Stundenplanberatung 01.-04.10.2018 10-14 Uhr vor der Uni
Was tun nach dem Ende des NSU-Prozess? 01.10.2018, 14-16 Uhr Raum 115
Von TVStud zum Unistreik 2019 – wir streiken alle! 02.10.2018, 13-15 Uhr Raum 231
"Ende des Hambis? Ende des Kapitalismus!" 02.10.2018, 13-15 Uhr Raum 123
Kneipenabend in Neukölln 02.10.2018, ab 20 Uhr B-Lage/Neukölln
Selbstorganisierter studentischer Infotag 04.10.2018, 9:30-14:30 Uhr ASH
Gefangenenzeitungen – Bürgerjournalismus hinter Gittern 04.10.2018, 14-16 Uhr Raum 234
Wohnst du schon oder suchst du noch? 08.10.2018, 15-16 Uhr Raum 115
Hochschulpolitisches Update 08.10.2018, 15-16 Uhr Raum 016 (AStA-Raum)
Wer oder was ist die neue Rechte? 09.10.2018, 15-17 Uhr Raum 126
ABGESAGTTransformatives TheaterABGESAGT ABGESAGT ABGESAGT
"There is an 'i' in Lgbt*qi*" 09.10.2018, 15-17 Uhr Raum 123
"Consent is sexy? Consent is mandatory!" 11.10.2018, 14-18 Uhr Raum 115
"Gesetzestreue lohnt sich nicht my darling…" 11.10.2018, 14-16 Uhr Raum 016 (AStA-Raum)
Einführung in die Kapitalismuskritik 12.10.2018, 15-17 Uhr Raum 234
Soli-Rave zum Semesterauftakt 18.10.2018, ab 22 Uhr Kulturhaus Kili

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