TERMINE

AStA-Sitzung
Das nächste Finanzplenum findet erst wieder im neuen Semester im gemütlichen Asta-Raum (013) statt. Wir wünschen
eine schöne vorlesungsfreie Zeit. Euer AStA

Stupa-Sitzung
Die nächste Stupa-Sitzung findet am
07.06. um 12:30 Uhr statt.
Der Raum wird kurzfristig über einen Aushang im Kasten im Eingangsbereich bekanntgegeben.

Gremienwahlen der Studierenden
Ergebnisse

Konzil wählte am 19.01.2010 neues Rektorat
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AStA - Öffentlichkeitsarbeit

Geschrieben von: asta 03. Juni 2010

Hallo Liebe Leute. Es ist wiedereinmal so weit. Wir haben wieder die interessantesten und aktuellsten Infos zusammengetragen 
um euch diese riesige Infobombe zukommen zu lassen.


1. 09. 06. Vortrag zu Erziehungswissenschaften in der ASH

2. Umfrageergebnisse zur Mensaqualität

3. 26.06. Transgenialer-CSD

4. Vortrag Judith Butler

5. Workshop zur Beratung von Betroffenen von Gewalt im Namen der Ehre

6. Brandenburg Nazifrei

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1. Vortrag zu Erziehungswissenschaften

„Mythos und Pathos statt Logos und Ethos"

Vortrag zu den Publikationen führender Erziehungswissenschaftler in der NS-Zeit - Eduard Spranger, Herman Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen

Referent und Autor: Dr. habil. Benjamin Ortmeyer (Goethe-Universität Frankfurt am Main - Fachbereich Erziehungswissenschaften)mythos_und_pathos


Mittwoch, 9.6.2010 - 15Uhr - Raum 116


Die vier Erziehungswissenschaftler Eduard Spranger, Herman Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen werden noch heute als „Säulenheilige der
Disziplin", ja als „Klassiker der Pädagogik" bezeichnet. Benjamin Ortmeyer wird im auf seiner Habilitationsschrift beruhenden Vortrag zeigen, dass
die genannten Erziehungswissenschaftler - alle nicht Mitglieder der NSDAP – trotz unterschiedlicher theoretischer Ansätze, die in der Weimarer
Republik entworfen wurden, auf der Basis von Irrationalität, völkischem Nationalismus, Militarismus und Varianten des Rassismus und Antisemitismus
ausdrücklich nicht nur NS-Jargon in ihren Publikationen zwischen 1933 und 1945 verwendet haben, sondern trotz dieser oder jener Einwande auch die
Politik des NS-Regimes unterstützten.

Durch die chronologische und systematische Darstellung der Grundschriften, der Publikationen in der NS-Zeit und der Publikationen nach 1945 wird die
Ersetzung von Logos und Ethos durch Mythos und Pathos im Einzelnen nachgewiesen. Die Verharmlosung des NS-Regimes in den Jahren nach 1945
durch Spranger, Nohl, Weniger und Petersen wirkt bis heute in Erziehungswissenschaft und Pädagogik.

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2. Umfrageergebnisse zur Mensaqualität

Was seit langem die Spatzen von den Dächern pfeifen, wurde auch in der Studie "Alice Gesund - Gesundheitsfördernde Hochschule" festgestellt:
Studierende an der ASH sind unzufrieden mit der Mensa. Nach dieser Befragung empfinden nur knapp 19% das Angebot als ausreichend. Neben der
räumlichen Atmosphäre wurde vor allem die Qualität des Essens und das geringe Angebot bzw. das Fehlen von Bioessen sowie vegetarischen
und veganen Gerichten bemängelt. Um eine Verbesserung zu bewirken, sammelt das Referat für Soziales konkrete
Wünsche und Vorschläge von Studierenden, die zusammengefasst der zuständigen Stelle beim Studentenwerk weitergeleitet werden. Bitte schickt innerhalb der
nächsten zwei Wochen eure Ideen und Anregungen an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder kommt zur Sprechzeit des Refrats für Soziales (Dienstags 15-16Uhr)
vorbei.

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3. 26.06. Transgenialer-CSD

Es ist wieder soweit!
Es ist Juni und die Stonewall-riots gegen die repressiven Maßnahmen und des homophoben / heterosexistischen Überfalls seitens der Polizei auf
>queere< Menschen und deren Schutzräume in New York jähren sich zum 41 mal. Seit dem hat sich viel verändert....??? Aber nicht genug!!!
Unter dem Motto: wird auch in diesem Jahr der transgeniale-CSD am 26.06.( Start 14 Uhr am Rathaus Neukölln,
Abschlusskundgebung am Heinrichplatz in Kreuzberg) durch Kreuzberg und Neukölln ziehen!!!
weiter Infos gibt es unter:
http://transgenialercsd.blogsport.de/2010/05/30/gewaltige-zeiten-gewaltiger-queerer-widerstand/

>Queer< Leben ist nicht nur Partymotto!!!
Euer Queer-Ref

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4. Workshop zur Beratung von Betroffenen von Gewalt im Namen der Ehre

Die einschlägig erfahrene Rechtsanwältin Regina Kalthegener bietet einen Workshop an, in dem die konkrete Beratungssituation mit Betroffenen von
Gewalt im Namen der Ehre und sich daraus ergebende mögliche Vorgehensweisen erläutert und verschiedene Arbeitsschritte u.a.
exemplarisch gezeigt und durchgeführt werden. Themen sind hierbei u.a.: Erstgespräch, Einschätzung der Gefährdungslage, Schutzmaßnahmen wie
anonyme Unterbringung, Namensänderung etc.

Über die Teilnahme an dem Workshop kann ein Nachweis erfolgen!


Zeit für Fragen, Diskussion ist mit eingerechnet.


Dienstag, 08.06.2010

18 - 19.30 Uhr

Alice-Salomon-Hochschule, Audimax


Anmeldung bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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5. Vortrag von Judith Butler am 18. Juni:

Queere Bündnisse und die Antikriegspolitik

Moderation Andreas Kraß

Welches Profil muss eine queere Politik haben, die sich als Teil einer Politik gegen den Krieg versteht? Ausgehend von dieser Leitfrage
behandelt die amerikanische Philosophin Judith Butler in ihrem Vortrag, Aspekte einer queeren Friedenspolitik, die "queer" nicht als
Identitäts-konzept, sondern als Bündnisform zu theamtisieren sucht.Welche politische Rolle spielt queere Politik in einer Welt, in der Krieg
alltäglich erscheint und viele Völker einem ständigen Bedrohungszustand hoffnungslos ausgeliefert sind? Wie muß sich queerePolitik angesichts der
globalen Herausforderungen der zunehmendenMilitarisierung und fortgesetzten Kolonialisierung neu definieren und ist eine queere Politik denkbar, die
nicht zugleich auch eine anti-rassistische Bewegung ist? Wie können wir Bündnissen gegen nationalistische Abschottungspolitik beitreten, wenn
diejenigen, für die und mit denen wir kämpfen, unsere Standpunkte nicht immer teilen?
Judith Butler, Philosophin und Philologin, ist Professorin an derEuropean Graduate School und an der University of California, Berkeley.
Andreas Kraß, Literaturwissenschaftler, ist Professor an der Goethe- Universität in Frankfurt/ Main und arbeitet zu Queer Theory bzw.Gender
Studies.

Medienpartner:
SIEGESSÄULE / die tageszeitung

In Kooperation mit Berliner CSD e.V, Initiative queer-nations e.V.
unterstützt durch den Suhrkamp-Verlag

Wann: 18. Juni 2010, 21 Uhr

Wo: im Großen Haus der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

Tickets für 4 bzw. 6 Euro:

Fon: 030-24065-777 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Anschließend Lounge im Roten Salon mit Gloria Viagra

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6. Brandenburg Nazifrei

Brandenburg Nazifrei wird von vielen Organisationen und Einzelpersonen unterstützt. So ist auch unsere Rektorin Frau Prof. Dr. Theda Borde auf
der Liste der Unterstützer_innen zu finden. Wir als AStA finden dies ebenfalls unterstützenswert und wollen Euch darum ein paar Infos zukommen
lassen...


Kein Ort für rechte Propaganda
Zwischen dem 29. Mai und dem 10. Juli will die neonazistische „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ (KMOB) im Nordosten Brandenburgs
demonstrieren. Wir nehmen nicht hin, dass Nazis ihre populistische und menschenverachtende Propaganda in unseren Städten verbreiten. Gemeinsam
werden wir uns den Demonstrationen der KMOB entgegenstellen und dafür sorgen, dass Bernau, Eberswalde, Bad Freienwalde, Strausberg,
Joachimsthal, Biesenthal und Manschnow keine Orte für rechtsradikale Aufmärsche werden.

Wir sind ein vielfältiges Bündnis aus lokalen Vereinen und landesweiten Verbänden, antifaschistischen Gruppen, Parteien, Gewerkschaften,
Jugend-und Studierendeninitiativen, Kirchengemeinden und vielen weiteren engagierten Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Mit unseren Aktionen wollen wir deutlich zum Ausdruck bringen: Wir sind die demokratische, antifaschistische Mehrheit. Ob auf der Straße, dem
Schulhof oder im Verein: Wir treten Nazis und rechter Ideologie offensiv entgegen.

In Dresden, Halbe, Jena, in Lübeck und in Berlin haben Bürgerinnen und Bürger durch organisierte Menschenblockaden verhindert, dass Neonazis
durch ihre Städte laufen. Auch wir werden nicht zulassen, dass Rechtsradikale in unseren Orten marschieren. Um dies zu verhindern, werden
wir uns gegenseitig unterstützen und den Nazis an jedem Ort die Straße nehmen: Durch Straßenfeste, Musikperformance oder kreative Aktionen des
zivilen Ungehorsams.

Uns vereint der Konsens von Dresden.

Unser Ziel, den Nazis entgegenzutreten, eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir
stellen uns den Nazis in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, die
Naziaufmärsche verhindern zu wollen!

Wir bitten alle demokratischen Bürgerinnen und Bürger, mit uns auf die Straße zu gehen. Nur gemeinsam verhindern wir, dass Nazis Fuß fassen
können. Ob in Bernau, Eberswalde, Bad Freienwalde, Strausberg, Joachimsthal, Biesenthal oder Manschnow: Kein Ort für rechtsradikale
Propaganda!

Bündnis Brandenburg Nazifrei,
8. Mai 2010

Infos unter: http://www.brandenburg-nazifrei.de/