TERMINE
AStA-Sitzung
Das nächste Finanzplenum findet erst wieder im neuen Semester im gemütlichen Asta-Raum (013) statt. Wir wünschen
eine schöne vorlesungsfreie Zeit. Euer AStA
Stupa-Sitzung
Die nächste Stupa-Sitzung findet am
07.06. um 12:30 Uhr statt.
Der Raum wird kurzfristig über einen Aushang im Kasten im Eingangsbereich bekanntgegeben.
Gremienwahlen der Studierenden
Ergebnisse
Konzil wählte am 19.01.2010 neues Rektorat
mehr
REFERATE
| AStA Vorsitz | |
| Soziales/Semtix | |
| Finanzen | |
| Politisches Mandat |
|
| Öffentlichkeitsarbeiten | |
| Transkulturelles | |
| Queer | |
| Antifa/Antira | |
| Hochschulpolitik |

News - sonstiges
01. Oktober 2009
Heute Morgen ist die Warnstreikwelle im Tarifkonflikt der Gebäudereinigung angelaufen. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt teilte am Mittag mit, dass es „erwartungsgemäß in allen Bundesländern zu Arbeitsniederlegungen gekommen ist“. Warnstreiks habe es in 34 Objekten in 30 Städten und Gemeinden gegeben, von Flensburg bis München und von Aachen bis Prerow in Mecklenburg-Vorpommern.
(http://www.igbau.de/db/v2/frameset.pl)
Wie erklären uns solidarisch mit den Streikenden. Die TU Berlin hat bereits folgende Resolution verfasst:
Resolution zur Unterstützung der Streikenden
Damit es an unseren schönen Hochschulen auch immer so schön aussieht putzen in den frühen Morgenstunden hunderte von Gebäudereiniger_innen für mageres Geld. Doch damit ist jetzt Schuss. Ab Oktober wird gestreikt und das ist auch gut so.
Das Land Berlin ist pleite so schallt es uns schon Lange in den Ohren und nicht nur die Studierenden leiden unter dem Sparkurs der Universitäten und versuchen sich ihr Recht auf bessere Studienbedingungen zu erkämpfen. Auch die Gebäudereiniger_innen und Angestellten der Uni sind Opfer des radikalen Sparens. Denn die Universitäten machen es einfach wie der Staat und privatisieren weiter Teile des universitären Tagesgeschäfts. Die Universitätsleitungen schert sich bei ihren Ausschreibungen dabei nicht darum das Lohndumping der Branchen noch weiter anzuheizen und Firmen zu engagieren, die ihre Mitarbeiter_innen für einen Hungerlohn schuften lassen. Und wenn wir Hungerlohn sagen, dann meinen wir das auch so. Denn die gezahlten Löhne sind so gering das das Land Berlin, welches, wie wir ja wissen pleite ist, oft noch mit Sozialleistungen draufzahlen muss, damit die Gebäudereiniger_innen überhaupt genug zum Leben haben. Die Gewinner dabei sind in erster Linie die privatwirtschaftlichen Unternehmen. Hier entfaltet sich das kapitalistische Prinzip in Reinkultur. Das Land will sparen, die Universitäten wollen sparen, die Unternehmen wollen Gewinnmaximierung und die Arbeiter_innen und
Studierenden sind am Ende immer die Verlierer.
Und weil es uns ums große Ganze geht und wir nicht bei den Interessen der Studierenden stehen bleiben wollen, solidarisieren wir uns mit den Streikenden und wollen sie tatkräftig da unterstützen wo wir es können. Denn ihre Probleme sind auch die unseren. Wir sind davon überzeugt, das Hochschule und Gesellschaft untrennbar miteinander verbunden sind. Für uns ist klar das das System krankt und die Betroffenen wir alle sind.
Deshalb ist es uns wichtig gemeinsam zu kämpfen für eine besseres Leben. Wir wollen ein gebührenfreies Studium, aber nicht durch Lohndumping finanziert. Darum fordern wir an den Universitäten die sofortige Einführung von sozialen Standards für externe Aufträge. Wir fordern die Auflösung von Verträgen die diese Standards nicht erfüllen um Druck auf die Unternehmen auszuüben ihre Angestellten angemessen für ihre Arbeit zu entlohnen.
Unterstützer_innen:
AStA TU Berlin
AStA der ASH Berlin

